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Die Architektur dieser außergewöhnlichen Fabrikgestaltung stammt vom Schweizer Büro Svitalia (verantwortlicher Architekt: Urs Kamber). Das Gebäude besteht im wesentlichen aus einem langen, eingeschossigen Fabrikationstrakt mit einer horizontalen Paneelverkleidung. Ein aufgesetztes und leicht durchdringendes Quergebäude für Büros sowie Service- und Versorgungsbereiche setzt einen optischen Kontrapunkt. Markantes Kernelement des Gebäudes ist der so genannte "Ansaugstutzen" mit der zurückgesetzten Glasfront und den darin befindlichen Büroräumen.

Gemäß der Philosophie von Svitalia sollte die inhaltliche Thematik eines Unternehmens an der Architektur ablesbar sein. Der Ansaugstutzen zeigt die Weltoffenheit und Leichtigkeit von Metalltechnik Annaberg. Die Architektur ist sehr harmonisch in die Landschaft eingebettet und wirkt gleichzeitig als in sich geschlossener Körper. Den Mitarbeitern bieten sich wunderschöne Ausblicke auf die Hänge der gegenüberliegenden Talseiten und die Hügel des Erzgebirges.

Die Außenbereiche wurden mit heimischen, geometrisch angeordneten und geschnittenen Pflanzen gestaltet. Im Gebäude selbst überraschen eine Fülle an Details, deren Ungewöhnlichkeit normale Sehgewohnheiten auf den Kopf stellt. Gegensätzlichkeiten bieten den Nutzern immer wieder sinnliche Erlebnisse. Abends, besonders in den Wintermonaten, wenn im Gebäude noch fleißig gearbeitet wird, geben die vielen Öffnungen Einblicke. Dann tritt die beleuchtete Glasfront des "Ansaugstutzens" als Riesenmonitor in Erscheinung: frei schwebend über geschüttetem und unterleuchtetem Bruchglas kommuniziert er Denken, Planen, Arbeit, Produktion, Neustart und Aufschwung.
Im September 2004 wurde das Gebäude endgültig fertig gestellt (Bespannung der Fassade des Ansaugstutzens).